HelloFresh Tag 2/5 und 3/5

Aufgrund von Problemen mit WordPress etwas verspätet…

 

Tag 2/5 – PLT-Burger mit Süßkartoffelwedges

 

Am Sonntag ging es dann weiter mit dem HelloFresh „Experiment“. Auf dem Speiseplan stand ein PLT-Burger mit Tomaten-Zwiebel-Marmelade, dazu Aioli und Süßkartoffel-Weges.

Okay… was bedeutet PLT? P=Portobello; ein Zuchtchampignon, L=grüner Salat und T=Tomate. Aha!

Wieder war auf der Rezeptkarte eindeutig beschrieben, was benötigt und wieder gab es einen „Doggybag“, der die meisten Zutaten enthielt.

 

 

 

Die Zubereitung nach Anleitung war kein Problem. Endlich kam für die Süßkartoffel-Wedges auch endlich mal unsere Pommespresse zum Einsatz. Denn schon vor längerem hatte ich dieses Küchenzubehör gekauft mit dem guten Vorsatz u.a. Süßkartoffel-Pommes zu machen. Es haperte jedoch an der Umsetzung. Doch nun war der Tag der Pommespresse gekommen. Also ich musste schon ganz schön drücken, aber es kamen tolle, gleichmäßige Pommes bei raus. Und es ist so einfach. Diese dann noch mit etwas Öl mixen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und rein in den Ofen.

Dem einzigen, dem ich skeptisch gegenüber stand, war der Portobello als Fleisch- bzw. VeggiePatty-Ersatz. Das einfach aus dem Grund, dass wir nicht die großen Pilzesser sind. Also wir sagen nicht uaaaghhhh Pilze, sondern genießen sie lediglich in kleinen Mengen und nun sollte so ein riesen Pilzkopf auf den Burger. Aber gut, man will ja auch was anderes entdecken und ausprobieren. Ist ja auch irgendwie eine Erwartung an HelloFresh – auf Spaghetti mit Tomatensoße komme ich auch selbst.

 

 

Dann kam der Moment der Verkostung. Die Süßkartoffelpommes – super! Ich habe dazu noch einen Dip aus saurer Sahne, Salz, Pfeffer und der nicht verwendeten Zwiebel-Tomaten-Marmelade gemacht. Der Burger – eine mega Sauerei beim Essen :-D aber lecker. Ich habe sogar meinen ganzen Portobello drauf gelassen. Mein Freund hat seinen nach der Hälfte runter genommen, da es ihm zu pilzig wurde. Kann man ja aber machen und ich muss zugeben, mehr Pilz hätte ich auch nicht vertragen.

Alles in allem wieder ein super Gericht. Die Portionsgröße stimmte auch, obwohl ich erst dachte ’na die Süßkartoffel-Pommes sind aber knapp bemessen‘ – nein. Es war völlig ausreichend für zwei Personen.

 

 

Tag 3/5 – Rauchiges Ratatouille mit Bruschetta

 

Gestern, am Montag gab es Rauchiges Ratatouille mit Ziegenkäse und Knoblauch-Bruschetta

Vorweg: Super Lecker!

 

 

 

Wie gehabt, alles dabei, alles beschrieben, alles einfach. Heute zeigte ich allerdings wieder mal mein Talent zum nicht genauen Lesen ;-) Also, wir zählen bisher keine Knoblauch-Presse zu unserem Küchenzubehör. Das muss ich noch ändern, wenn ich mal daran denke. Ich schreib sowasgleich mal auf die Wunderlist-Einkaufsliste – ja, ich renne durch den Supermarkt und starre auf mein Handy. Jedenfalls habe ich aus diesem Grund den Knoblauch klein gehackt und nicht gepresst und dann komplett beide Zehen für die Tomatensoße verwendet. Danach kam ich zum Bruschetta, welches NACH dem Backofen mit Öl beträufelt werden sollte und eben auch mit dem „restlichen Knoblauch“. Upps, ich hatte es nun schon zum backen mit Öl beträufelt und der Knoblauch war ja auch gänzlich weg, aber zum Glück haben wir ja allerlei Gewürze und so habe ich das Bruschetta mit Chili-Knoblauch-Gewürz bestreut. Ging auch.

Außerdem habe ich den Bruschetta-Teller noch mit Salat vom Vortag und einer extra Tomate garniert.

Alles anrichten, essen, lecker!

 

 

Und auch wieder soooo einfach. Länger brauch man für vermeintlich einfache Gerichte auch nicht. Das brennt sich nur irgendwie im Kopf fest, weil man u.a. in der Werbung gezeigt bekommt, dass alles fix und schnell gehen muss – und das geht nicht ohne bestimmte, „künstliche“, fertige und sonst was Produkt. Doch! Aber das muss man sich erst mal einhämmern.

Wenn man dann noch die Zeit für das Einkaufen investieren möchte, dann kann man die HelloFresh-Gerichte auch anhand der Karten einfach selber nach kochen. Allerdings muss man sich dann selber zu den Gewürzen Gedanken machen, denn die kommen fertig gemischt in einem kleinen Tütchen. Aber irgendwo müssen ja die Inhaltsstoffe aufgeführt sein und so bekommt man sicherlich einen Anhaltspunkt.

Außerdem muss ich feststellen, wie hilfreich ein Wochenplan zum Thema kochen wäre.

  • Man kauft nicht blindlings ein und wirft dann weg
  • man muss sich nicht spontan mit der Frage „was esse/koch ich heute“ abquälen – das führt nämlich meistens zur TK-Pizza oder zum Lieferservice
  • man ernährt sich letztendlich wohl auch ausgewogener und gesünder

Das habe ich mir auch schon öfter gedacht, aber ausgeführt habe ich es nie. Nun bekomme ich meinen Plan vorgelegt, durch die 3 oder 5 Gerichte, die man bei HelloFresh bestellen kann.

Gut, die Planung und der Einkaufen kosten wieder Zeit, aber im Endeffekt kann man nur gewinnen. Oder man bestellt bei HelloFresh ;-)

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